Vergangenheit

Wenn ich im Zusammenhang mit meinem Schreiben von der Vergangenheit spreche, meine ich damit praktisch immer die Steinzeit. Die Wissenschaft hat schon einiges über die prähistorischen Epochen herausgefunden, aber da schriftliche Zeugnisse fehlen, ist vieles unbekannt und wird es zum Teil wohl auch bleiben. Das bietet viel Platz für Spekulation, Projektionen heutiger Weltanschauungen und vor allem spannende und abenteuerliche Geschichten.

Das Hauptproblem dabei ist eher praktischer Natur. Steinzeitgeschichten passen nicht in die gängigen Kategorien, deshalb tun sich die Verlage beim Einordnen schwer. Am ehesten komme ich damit noch in der Fantasy-Nische unter, obwohl ich auf übernatürliche Elemente, zumindest aus heutiger Sicht, verzichte.

Auszug aus der Kurzgeschichte „Krieger gegen den Zweifel“, erschienen 2013 in der Anthologie „Tanz des Lebens“, Verlag Aeternica:

Leseprobe: Krieger gegen den Zweifel (Auszug)

 

Gegenwart

Geschichten aus der Gegenwart, aus der vertrauten Wirklichkeit, haben den Vorteil, dass man sich den in Science-Fiction und Fantasy wichtigen Enwurf einer fiktiven Welt erspart, der in Kurzgeschichten ohnehin nur in äußerst geraffter Form Platz findet und auf viele genretypische Konventionen zurückgreifen muss. Bei einem Setting in der realen Welt kann ich sofort in die Handlung einsteigen und finde noch immer genug Platz für Phantastisches.

Meine Arbeit in der Schule, wo ich neben meiner Unterrichtstätigkeit auch das Computernetzwerk betreue, inspirierte mich zur Kurzgeschichte „Heilende Hände“, erschienen 2011 in der E-Book-Anthologie „Wenn ich könnte, wie ich w(ö)llte, dann …!“, Edition Leserunde

Hier ein Auszug:

Leseprobe: Heilende Hände (Auszug)

 

Zukunft

Zukunftsszenarien folgen meistens einer deutlichen Grundstimmung. Entweder sie zeichnen ein positives, optimistisches Zukunfsbild oder sie führen in eine düstere, katastrophale oder postapokalyptische künftige Welt. Während in den sechziger und siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, dem fortschrittsgläubigen Zeitgeist entsprechend, auch in der Science-Fiction die positiven Utopien vorherrschten, verdüsterte sich die Stimmung mit den problematischen Entwicklungen, was sich in zunehmend dystopischen Zukunftsentwürfen widerspiegelte.

Im Jahr 2017 stieß ich auf eine Ausschreibung, die diesem Trend bewusst gegensteuern wollte und Geschichten aus einer besseren Zukunft suchte. Diese Gelegenheit ergriff ich mit Begeisterung.

Hier folgt ein Auszug aus meinem Beitrag dazu, der Kurzgeschichte „Vorfall in Utopia West“, erschienen 2018 in der Anthologie „Reiseziel Utopia“, Edition Roter Drache:

Leseprobe: Vorfall in Utopia West (Auszug)

 

Ferne Zukunft

Science-Fiction geht oft über die nahe Zukunft hinaus, die Phantasie kann auch in Zeiten entführen, die Jahrhunderte oder Jahrtausende vor uns liegen, Zeiten, in denen unsere Nachkommen schon weit ins Universum vorgedrungen sind, ferne Planetensysteme besiedelt und Kontakt mit außerirdischen Lebensformen aufgenommen haben.

In solch fernen Zeiten spielt auch die einzige längere Erzählung, die ich bislang veröffentlicht habe, „Seelensüchtig“, erschienen 2011 in der Anthologie „Die Seelentrinkerin“ im Verlag p.machinery, aus der ich einen kurzen Ausschnitt vorstelle:

Leseprobe: Seelensüchtig (Auszug)

 

Kompletter Text

Einen meiner Texte will ich auf dieser Website auch in voller Länge veröffentlichen. Er ist Teil eines Langzeitprojekts, aus dem vielleicht einmal ein Buch wird. In loser Folge schreibe ich immer wieder Kurzgeschichten, die auf oder im Umfeld der fiktiven Raumstation ISS 3 spielen, und zwar wieder in näherer Zukunft, gegen Ende des 21. Jahrhunderts. In dieser Reihe geht es mir nicht um die heroische und großartige Seite der Science-Fiction, sondern um den zukünftigen Alltag als Rahmen für amüsante und spannende Begebenheiten.

Der Text, den ich vorstellen möchte, ist die im Jahr 2018 verfasste, bislang unveröffentlichte Kurzgeschichte „Sucherfernrohr“:

Leseprobe: Sucherfernrohr (Gesamttext)